Im Rahmen der Mailänder Designwoche präsentiert Ferrari Hypersail das Design seiner 100 Fuß oder gut 30 Meter langen Foiling-Hochsee- Einrumpfjacht: Innovation, Aerodynamik und Design definieren eine neue Ära des Hochseesegelns. Aus einem kreativen Prozess entstand ein Projekt, in dem die Ästhetik des Unternehmens aus Maranello mit modernster Offshore-Segeltechnologie verschmilzt. Es unterstreicht die zunehmend enger werdende Verbindung zwischen Design, Innovation und Leistung.
Ferrari Hypersail wurde als offene Innovationsplattform konzipiert. Auf ihr fließt das Fachwissen vieler Richtungen in einem kollektiven Prozess zusammen, um die Grenzen des Möglichen neu zu definieren und eine Synthese aus Ingenieurskunst und Stil zu schaffen. Beteiligt sind dabei das Ferrari Tech Team unter der Leitung von Matteo Lanzavecchia und Marco Guglielmo Ribigini, das Designzentrum Ferrari Centro Stile unter der Federführung von Flavio Manzoni und der Schiffsbauer Guillaume Verdier.
Ihr gemeinsames Ziel: den gleichen Geist des Designs und der Ästhetik, der Ferrari Modelle so einzigartig macht, in die maritime Welt zu übertragen – ein permanentes Streben nach Innovation, ohne dabei jemals die Essenz der Form zu verlieren.
Performance-orientiertes Design
Bei Hypersail ist Design niemals nur rein ästhetisch, sondern eine direkte Folge der Funktion: Jedes Volumen entsteht aus dem Zusammenspiel von Wind, Wasser und Geschwindigkeit. Bei der Ozeanjacht folgten ästhetische Entscheidungen vom ersten Moment an strengen, durch präzise aerodynamische und technische Vorgaben definierten Grenzen. Die Leistung gibt die Regeln vor, das Design verwandelt sie in Schönheit.
Das Designzentrum Ferrari Centro Stile unter der Leitung von Flavio Manzoni arbeitete in diesem Projekt eng mit dem Ingenieurteam von Ferrari und dem Schiffsbauer Verdier zusammen, um aerodynamische, hydrodynamische und strukturelle Vorgaben in ästhetische Möglichkeiten umzusetzen.
Die stromlinienförmige Silhouette des Boots erinnert an die klaren Proportionen des Ferrari Monza SP1/SP2, während die Gestaltung des Aufbaus an die grafische Architektur des Le-Mans-Sieger-Hypercars 499P anknüpft. Die Oberflächen des Decks und der Aufbau selbst wurden direkt vom Ferrari Designzentrum entwickelt. Wie bei der Entwicklung jedes Ferrari Modells sind auch diese Komponenten auf maximale technische Effizienz ausgelegt.
Flavio Manzoni, Ferrari Chefdesigner, kommentiert: „Hypersail eröffnete eine unerwartete Chance für das Ferrari Designstudio: eine aufgrund seiner Komplexität anspruchsvolle Aufgabe, die es uns ermöglichte, unsere Kreativität auf einen ungewohnten Kontext auszudehnen. Tatsächlich aber ist unser Designzentrum mit solchen Unternehmungen vertraut. In der Vergangenheit haben wir beispielsweise bei Motorsportprojekten wichtige Erfahrungen gesammelt, in einem technologisch sehr anspruchsvollen Feld. Diese Erkenntnisse ermutigten uns, weitere hochkomplexe Bereiche zu erkunden und unsere Expertise zu erweitern.“
Ein eindrucksvolles Beispiel sind in diesem Zusammenhang die in Deck und Rumpf integrierten Solarpaneele. Ihre optimale Positionierung wurde durch eine detaillierte Studie der Sonneneinstrahlung während der Navigation ermittelt. Die Paneele sind begehbar und verfügen über speziellen Grip. Sie wurden mit technischen Befestigungen, Clips und speziellen Beschichtungen versehen, um der Crew maximale Bewegungsfreiheit zu eröffnen.
Matteo Lanzavecchia, Leiter der Fahrzeugentwicklung bei Ferrari und Chief Technology Officer von Hypersail, erklärt: „Hypersail ist ein in Größe und Technologie einzigartiges Schiff, das für Höchstleistungen in einem so unvergleichlichen und unberechenbaren Umfeld wie dem Ozean entwickelt wurde. Erreicht wird dies wird durch das zugrunde liegende Konzept: eine Foiling-Jacht mit einem hochentwickelten Steuerungssystem, in dem sich das Know-how aus unserer Automobilentwicklung bündelt und das mit Energie aus erneuerbaren Quellen betrieben wird, wie Wind, Sonne und Eigenbewegung. Die strategische Entscheidung für ein Einrumpfboot entstand aus den Synergien zwischen maximaler hydrodynamischer und aerodynamischer Effizienz. In jeder Phase der Designentwicklung ermöglichte uns die Zusammenarbeit mit dem Ferrari Centro Stile, die Formen und Eigenschaften von Hypersail zu betonen und zu verfeinern – und es dadurch zu einem wegweisenden Maßstab für Design und Innovation zu machen.“
Die Lackierung: Giallo – die zweite Seele von Ferrari
Bei der Entwicklung der Lackierung des Schiffs verfolgte das Ferrari Designzentrum das Ziel, das avantgardistische Design von Hypersail mit dem ästhetischen Erbe der Marke zu vereinen.
Die gewählte Farbgebung ist Nuovo Giallo Fly, ein Gelbton mit einer reichen Geschichte. Giallo steht seit jeher für Ferraris „zweite Seele“. Inspiriert von einer Idee von Fiamma Breschi, einer Freundin Enzo Ferraris und Witwe des Rennfahrers Luigi Musso, der für seinen gelben Helm bekannt war, erschien Giallo Fly erstmals auf dem 275 GTB. Im Kontext von Hypersail schafft Nuovo Giallo Fly mit dem Namen „Fly“ eine nahtlose sprachliche Verbindung zur Foiling-Konstruktion der Jacht.
Das Hauptmaterial des Rumpfs besteht aus Karbon: Sein in einer neuen Variante namens Grigio Hypersail definierter Grauton bestimmt die Lackierung und dient nicht nur als ästhetische Wahl, sondern auch als greifbarer Ausdruck der dem Material innewohnenden Leichtigkeit und Leistungsfähigkeit.
In diesem innovativen Projekt entsteht aus dem Zusammenspiel von Grigio Hypersail und dem ikonischen Nuovo Giallo Fly eine gleichermaßen stimmige wie funktionale Ästhetik. Das Gelb auf Aufbau, Foils und Rumpflinien erinnert an Stilelemente berühmter Ferrari Modelle, es bringt die Marken-DNA eindrucksvoll hervor und greift die markante Farbtrennung des 512 BB auf, des ersten Modells mit „integrierter“ Lackierung.
Vom Rumpf bis zum Ferrari Logo auf dem Segel definiert Hypersail ein neues Musterbeispiel für Design und Funktion im Hochseesegeln. Das Logo gewährleistet dabei die Kontinuität mit der unverwechselbaren visuellen Präsenz des in den letzten Jahren gezeigten langgezogenen „F“, zum Beispiel auf dem Flügel des Formel-1-Boliden 2023/2024 oder auf dem Daytona SP3, der für eine Wohltätigkeitsauktion in Pebble Beach gespendet wurde. Weiterhin zu sehen sind Details, die vom LaFerrari und den Linien des F80 inspiriert sind.
Ausstellung im Ferrari Flagship Store und Leuchtturm-Installation
Während der Designwoche vom 22. bis 26. April wird das Hypersail-Projekt im Ferrari Flagship Store in Mailand in einer eigens dafür eingerichteten Ausstellung präsentiert. Das Projekt umfasst die Säulen Design, Innovation und Performance und zeigt zudem die Hypersail-Leuchtturm-Installation – eine exklusive Skulptur des Ferrari Designzentrums auf der Hauptterrasse der HIGHLINE Milano mit Blick auf die Piazza del Duomo. Dieses ikonische Symbol positioniert Hypersail als neues Zeichen der Inspiration für die Zukunft von Technologie und Performance im Hochseesegeln.
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