Die Gastronomie befindet sich in einer Phase des Wandels.
Neue Küchenkonzepte, veränderte Arbeitsmodelle, steigende Ansprüche an Nachhaltigkeit und ein wachsender Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern prägen die Branche. Die ROLLING PIN.Convention Germany 2026 bündelt diese Themen am 28. und 29. September im Areal Böhler in Düsseldorf.
Die Veranstaltung richtet sich an Köche, Sommeliers, Gastronomen, Hoteliers, Arbeitgeber, Talente und Branchenentscheider. Sie ist damit kein allgemeines Publikumsfest. Im Mittelpunkt steht der fachliche Austausch. Laut den aktuellen Veröffentlichungen von Rolling Pin sind mehr als 100 Speaker angekündigt. Hinzu kommen Bühnenformate, Live-Demonstrationen, Tastings, Masterclasses, eine Expo und Möglichkeiten zum persönlichen Networking.
Das Areal Böhler als industrieller Rahmen
Das Areal Böhler liegt im Raum Düsseldorf und verbindet historische Industriearchitektur mit großzügigen Veranstaltungsflächen. Für die Convention entsteht dort ein Umfeld, das weniger an eine klassische Messehalle und stärker an ein internationales Branchentreffen erinnert.
Laut den aktuellen Insider-Informationen von Rolling Pin umfasst die Expo mehr als 6.000 Quadratmeter. Die Angabe stammt aus der Veranstaltungsankündigung und beschreibt den Ausstellungsbereich als Teil eines umfassenderen Konzepts. Produkte und Anbieter stehen nicht isoliert im Mittelpunkt. Sie sind in ein Programm aus Diskussionen, Präsentationen und praktischen Formaten eingebettet.
Die Convention versteht sich laut Rolling Pin ausdrücklich nicht als klassische Gastro-Messe. Nicht die reine Zahl der Messestände soll den Besuch prägen. Entscheidend sind Inhalte, Persönlichkeiten und die Verbindung zwischen Küche, Hospitality, Wein, Technologie und Unternehmertum.
Warum die ROLLING PIN.Convention keine klassische Gastro-Messe ist
Zwei Tage mit dichtem Programm
Am Montag, dem 28. September, sollen die Türen um 9:00 Uhr öffnen. Die Opening Show ist für 10:15 Uhr angekündigt. Am Dienstag, dem 29. September, beginnt der Einlass um 9:30 Uhr.
Das Programm verteilt sich auf unterschiedliche Bereiche. Es gibt die Summit.Stage, die Chefs.Stage, die DNA.Stage, das Food.Lab und die School of Wine. Jede Plattform setzt einen eigenen Schwerpunkt. Die Summit.Stage bündelt große Keynotes und strategische Gespräche. Auf der Chefs.Stage stehen Küchenhandschrift, Restaurantkonzepte und Fine Dining im Mittelpunkt. Die DNA.Stage widmet sich Ideen, Haltung und der Frage, wie gastronomische Identität entsteht.

Internationale Namen und deutsche Branchengrößen
Das angekündigte Speaker-Feld verbindet internationale Bekanntheit mit prägenden Stimmen aus der deutschsprachigen Gastronomie. Zu den genannten Programmbeteiligten gehören Jamie Oliver, Rasmus Munk, Tim Raue, Tim Mälzer, Norbert Niederkofler, Jan Hartwig, Max Strohe, Pierre Gagnaire, Elif Oskan, Markus Stöckle, Lucki Maurer, Sebastian Frank, Viki Geunes, Daniel Gottschlich, Rosina Ostler, Anthony Sarpong und Jens Madsen.
Die Namen stehen für unterschiedliche gastronomische Ansätze. Sie reichen von internationaler Restaurantentwicklung über progressive Küche bis zu Unternehmertum, Medien und nachhaltiger Produktarbeit. Nicht alle angekündigten Personen treten in derselben Rolle oder zu jedem Zeitpunkt auf. Die genaue Zuordnung ergibt sich aus dem laufend aktualisierten Programm.
Ein besonderer Höhepunkt ist laut Rolling Pin der Auftritt von Jamie Oliver. Der britische Koch und Unternehmer soll am Dienstag den Abschluss des Fachkongresses bilden. Es handelt sich laut Rolling Pin um sein erstes Engagement bei einem deutschen Fachkongress. In seiner angekündigten Session soll Oliver über Fehler, Erfahrungen, Comebacks und den Aufbau seines gastronomischen Unternehmens sprechen.
Zum angekündigten Programm der ROLLING PIN.Convention Germany 2026

Küche als Handwerk und als Haltung
Die Chefs.Stage stellt die praktische und konzeptionelle Arbeit am Herd in den Mittelpunkt. Tim Raue ist ebenso angekündigt wie Elif Oskan, Markus Stöckle, Lucki Maurer, Sebastian Frank, Viki Geunes, Daniel Gottschlich, Rosina Ostler, Anthony Sarpong und Jens Madsen.
Die Themen reichen von regionaler Identität und internationalen Einflüssen bis zur Zukunft des Fine Dining. Dabei geht es nicht nur um einzelne Gerichte. Die Sessions behandeln auch die Frage, wie Restaurants eine eigene Handschrift entwickeln, wie Teams arbeiten und wie sich gastronomische Qualität wirtschaftlich tragen lässt.
Auf der Summit.Stage sind unter anderem Gespräche mit Jan Hartwig, Tim Raue und Max Strohe zum Verhältnis von Michelin-Sternen, Status, Druck und Zukunft des Fine Dining angekündigt. Norbert Niederkofler soll über kulinarische DNA sprechen. Rasmus Munk bringt am Dienstag die Perspektive einer besonders progressiven Küche ein.
Damit entsteht ein Programm, das Spitzenküche nicht ausschließlich als ästhetisches Ergebnis betrachtet. Auch Herkunft, Führung, Markenbildung und Verantwortung gehören zum angekündigten Themenspektrum.
Food.Lab: Techniken zum Beobachten und Verstehen
Besonders praxisnah ist das Food.Lab. Dort werden angekündigte Sessions mit Produkten, Techniken und neuen kulinarischen Ideen verbunden. The Duc Ngo soll sich mit King Crab beschäftigen. Heiko Antoniewicz und Nina Rempe widmen sich Fermentation und Pairing.
Weitere angekündigte Inhalte betreffen die japanische Kunst der Thunfisch-Filetierung. Grischa Euler und Victor Fuhrmann sollen diese Technik demonstrieren. Auch Pasta und neue Produktideen sind Teil des Programms. Genannt werden außerdem Sessions mit Christoph Fürnschuß, Markus Niederkofler, Benedikt Faust und Filippo Bazzani.
Das Food.Lab macht aus der Convention mehr als eine Abfolge von Vorträgen. Das Handwerk wird sichtbar. Messerführung, Produktbehandlung, Textur und Timing lassen sich in einer Live-Situation anders erfassen als in einem gedruckten Rezept oder einem kurzen Video.
School of Wine mit Sangiovese und Champagne
Die School of Wine erweitert den Küchenfokus um Wein, Sensorik und Service. Laut Programmankündigung reicht das Spektrum von Sangiovese bis Champagne. Auch Pairing und die Positionierung von Wein in der modernen Gastronomie gehören zu den angekündigten Themen.
Mit Gerhard Retter, Milena Rizzo, Frank Kämmer, Maria Gorbatschova und Hendrik Thoma sind mehrere bekannte Namen aus der Weinwelt vorgesehen. Am Dienstag sollen außerdem die 50 Best Sommeliers Germany 2026 geehrt werden.

Wein wird damit nicht als Begleitprodukt behandelt. Die School of Wine zeigt ihn als eigenständige Disziplin mit eigener Sprache, eigener Präzision und direktem Einfluss auf das Restauranterlebnis.
Awards und berufliche Perspektiven
Die Auszeichnungen bilden einen wichtigen Teil der beiden Convention-Tage. Am Montag sind laut Programmankündigung die Rolling Pin.Awards sowie die Ehrung der 100 Best Chefs Germany 2026 vorgesehen.
Am Dienstag folgen die Ehrungen der Top Chefs und Top-Arbeitgeber Germany 2026. Damit rückt neben der kulinarischen Leistung auch die Arbeitskultur in den Fokus. Gute Gastronomie entsteht nicht allein durch Produkte und Technik. Sie benötigt Teams, Führung und verlässliche Arbeitgeber.
Die Awards setzen deshalb ein sichtbares Zeichen innerhalb der Branche. Sie würdigen Persönlichkeiten, Betriebe und Konzepte, die gastronomische Entwicklungen mitgestalten.
Expo und Networking
Die Expo mit mehr als 6.000 Quadratmetern soll Raum für Produkte, Dienstleistungen und Gespräche bieten. Der Wert liegt dabei nicht nur im Rundgang. Für Gastronomen und Hoteliers entsteht die Möglichkeit, Lösungen für Küche, Service, Einkauf und Organisation miteinander zu vergleichen.
Die Convention richtet sich bewusst an Fachbesucher. Das macht Gespräche zwischen Produzenten, Arbeitgebern, Köchen und Entscheidern konkreter. Zwischen zwei Sessions können neue Kontakte entstehen, die über den Messetag hinausreichen.
Eine zusätzliche Möglichkeit bietet die Meet & Greet Lounge direkt neben dem Rolling Pin.Shop. Dort sind Fotos, Signaturen und persönliche Gespräche mit ausgewählten Speakern angekündigt. Die einzelnen Slots können sich verschieben. Der aktuelle Zeitplan sollte deshalb während der Veranstaltung erneut geprüft werden.
Chefs in Town als separates Vorprogramm
Die Convention steht im Kontext einer größeren Düsseldorfer Gastronomiewoche. Chefs in Town findet laut der aktuellen Insider-Information vom 25. bis 27. September statt. Das begleitende Vorprogramm ist klar vom eigentlichen Convention-Termin am 28. und 29. September zu trennen.
Während Chefs in Town verschiedene gastronomische Erlebnisse in Düsseldorf bündelt, konzentriert sich die ROLLING PIN.Convention auf das Fachpublikum im Areal Böhler. Beide Formate stehen zeitlich in Verbindung, sind aber eigenständige Veranstaltungen.
Für die Branche entsteht dadurch ein ungewöhnlich dichtes Zusammentreffen von Restaurants, Produzenten, Köchen, Sommeliers, Arbeitgebern und Medien. Der Schwerpunkt bleibt jedoch an den beiden Convention-Tagen auf dem Fachkongress.
Ein Branchentreffen mit klarer Haltung
Die ROLLING PIN.Convention Germany 2026 verbindet Bühne, Küche, Wein, Expo und Austausch. Ihr Anspruch liegt nicht in einem möglichst beliebigen Überblick. Das Format setzt auf kuratierte Inhalte und Persönlichkeiten, die unterschiedliche Perspektiven auf die Gastronomie eröffnen.
Am Dienstag ist außerdem ab 20:00 Uhr eine Aftershow-Party beziehungsweise DISH by METRO angekündigt. Auch diese Angabe stammt aus den aktuellen Insider-Informationen und kann organisatorischen Änderungen unterliegen.
Die Veranstaltung zeigt, wie stark sich Gastronomie heute über den Teller hinaus definiert. Produktqualität bleibt wichtig. Ebenso entscheidend sind jedoch Ausbildung, Führung, wirtschaftliche Stabilität, technische Präzision und eine klare kulinarische Identität.
Auch Schmackofatzo berichtet regelmäßig über gastronomische Fachveranstaltungen und kulinarische Konzepte. Ein früherer Beitrag zur CHEF-SACHE zeigt, wie lange der Austausch über moderne Restaurantkultur bereits Teil der gastronomischen Berichterstattung ist.
Welche angekündigte Bühne oder welcher Programmpunkt der ROLLING PIN.Convention 2026 ist für die Branche besonders relevant?
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Hinweis: Einige der abgebildeten Visualisierungen wurden mithilfe von KI erstellt und können vom tatsächlichen Erscheinungsbild abweichen.
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